Chakren und Geburt

Den Begriff Chakra haben viele Menschen schon einmal gehört. Doch was genau verbirgt sich dahinter, und was hat das mit meinem individuellen Lebensweg zu tun?

Eine Erforschung unserer frühsten Erlebnisse, während der Zeit im Mutterleib und der Geburt kann darauf Antworten bringen. Denn Chakren lassen sich als Körperzentren verstehen, die die Erfahrungen und Information unseres Lebens speichern. Sie erhalten ihre ersten wichtigen Prägungen in der Zeit von Schwangerschaft und Geburt. Durch Körperarbeit, Meditation, Selbsterforschung und Yogaübungen lassen sich diese Prägungen erkennen. Daraus entstandene Probleme können bearbeitet und Potentiale besser genutzt werden.

Was sind Chakren?

Der Begriff „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt Rad, Diskus oder Kreis. In der ayurvedischen Medizin und im Yoga werden Chakren als Energie- oder Bewusstseinszentren beschrieben, die zwischen dem physischen und dem feinstofflichen Körper vermitteln und Lebensenergien aufnehmen oder abgeben können.

Chakren lassen sich – in Übereinstimmung mit dieser Tradition – auch als Speicherorte verstehen, die zentrale körperlich-psychische Erfahrungen aufnehmen und daraus sozusagen Richtlinien für unser weiteres Leben und Verhalten ableiten.

Problematisch wird es, wenn diese Richtlinien uns einengen. Wenn sie neue Erfahrungen und neues Lernen verhindern und uns in unhinterfragten Selbstbildern und Weltanschauungen gefangen halten.

Chakren und Geburt

Chakren und Geburt hängen auf eine elementare Art und Weise zusammen – denn während der Schwangerschaft und Geburt erhalten die Chakren ihre erste grundlegende Prägung. In dieser Zeit werden die sieben Basis-Chakren stark angesprochen und beeinflusst.

Beispielsweise erleben die meisten Babys die Geburtseröffnung mit dem Kopf im Becken der Mutter. Sie fühlen den Druck der mütterlichen Beckenknochen am eigenen Schädel. Der Scheitel, dort, wo später das Sahasrara- oder Kronenchakra lokalisiert wird, zeigt zum Ausgang, zum Muttermund. Er gibt die Richtung der Bewegung vor, mit dem Scheitel spürt das Kind in den neuen unbekannten Lebensraum hinein. Stimmen und Geräusche vermittelten bereits im Mutterleib eine Ahnung von dieser äußeren Welt.

Mit der Stimulation des Scheitels beginnt das Ende einer Lebensphase. Die Gewissheit, dass es ein Leben nach der Geburt geben wird, kann Mut und Kraft für diesen Schritt ins Unbekannte geben. Diese Erfahrung wird im Kronenchakra gespeichert. Folgerichtig steht das Kronenchakra für die Wahrnehmung dessen, was über unseren jetzigen Zustand hinausgeht. Für Visionen und Spiritualität, für die Sehnsucht nach etwas Neuem und den Glauben, dass es mehr gibt, als wir wahrnehmen können.

Eine schwierige Geburtserfahrung während der Eröffnungsphase kann die mit diesem Chakra verbundenen Lebensqualitäten beeinträchtigen. Die Fähigkeit zu wünschen, Neues zu wagen und auf das Licht am Ende des Tunnels zu vertrauen, wird weniger oder gar nicht entwickelt, wenn sie sich während der Geburtseröffnung nicht bewährt hat.

In unseren Seminaren werden Sie sich solcher Erfahrungen bewusst, um die daraus resultierenden Verhaltensmuster wahrzunehmen und aufzulösen. Die Fragen „Was sind Chakren?“ und „Wie hängen Chakren und Geburt zusammen?“ werden dort so beantwortet, dass sie sich direkt auf Ihr Leben und Ihren Alltag übertragen lassen.

Seminare zu Chakren und Geburt

Die “Geburt der Chakren” Seminare sind eine Gelegenheit, die Zusammenhänge zwischen Chakren und Geburt direkt zu erleben und für die eigene Entwicklung zu nutzen. Körperarbeit, Meditation und Yogaübungen begleiten die Arbeit mit den Chakren und erweitern das körperliche und seelische Bewusstsein. So erkennen und transformieren Sie frühe Prägungen aus der Zeit im Mutterleib, während der Geburt und der frühen Kindheit und finden zu einem mitfühlenden und heilsamen Umgang mit sich selbst.

 

Das erwartet Sie bei einem Seminar zu Chakren und Geburt:

  • Sie erhalten Informationen zu den einzelnen Phasen von Schwangerschaft und Geburt sowie zu deren Auswirkungen auf die Chakren.
  • Eine ausgewogene Balance von innerer Arbeit und Körperarbeit, Meditationsübungen und Yoga schafft die nötige Ruhe, um sich auf tiefgreifende Prozesse einzulassen.
  • Durch Körperübungen in Kleingruppen und meditative Selbsterforschung kommen Sie den eigenen Geburtserfahrungen auf die Spur.
  • Wie bei einem Rundum-Check werden dabei alle Hauptchakren einmal angesprochen, sodass persönliche Potentiale und Herausforderungen sichtbar werden.
  • Sie erkennen und verstehen Ihre eigenen Prägungen und Reaktionsmuster vor dem Hintergrund von Schwangerschaft und Geburt. Diese aufmerksame Wahrnehmung ist der erste Schritt, um wiederkehrende, dysfunktionale Verhaltensmuster zu verändern.

“Geburt der Chakren” Seminare richten sich an Menschen, die Körperarbeit und Innere Arbeit verbinden möchten. Sie ermöglichen Yogapraktizierenden einen sanften Einstieg in den therapeutischen Umgang mit frühen Erfahrungen. Menschen, die bisher überwiegend psychotherapeutisch gearbeitet haben, finden Wege, den eigenen Körper dabei einzubeziehen.

 

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